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Einfaktorielle ANOVA / Varianzanalyse

Füge Rohwerte für zwei oder mehr unabhängige Gruppen ein (eine Liste pro Gruppe). Die Seite rechnet eine einfaktorielle ANOVA zwischen unabhängigen Stichproben: Quadratsummen, Freiheitsgrade, Mittel der Quadrate, F und einen p-Wert (rechter Rand der F-Verteilung) plus η² als Effektstärke. Das ist Einstiegsstatistikkein Budget-Varianz-Thema, keine Post-hoc-Tests in v1 und kein Zwei-Wege- oder Messwiederholungs-Design.

Nur zur Veranschaulichung. Kein professionelles statistisches Beratungsprodukt, keine automatischen Normalitäts- oder Varianzhomogenitäts-Prüfungen, kein Ersatz für Kurs- oder Laborsoftware, wenn Noten oder Publikationen dran hängen.

Wofür der Rechner

Schneller omnibus-Check, ob sich mehrere Mittelwerte voneinander unterscheiden—transparente Tabelle, kein vollwertiger Statistik-Workplace.

  • Übung oder Selbstlerncheck: F, df und p bei einem Faktor und unabhängigen Gruppen lesen.
  • Ergebnis aus Excel (Datenanalyse → evtl. ANOVA: Einfache Faktoren) gegen dieselben Rohwerte abgleichen—sofern dein Add-In aktiv ist.
  • η² neben p als Effektstär sehen (Annahmen trotzdem in Skript, Methodik, Software prüfen).
  • Nur zwei Gruppen? Dann reicht oft ein t-Test—diese Seite funktioniert trotzdem, aber unser t-Test-Rechner kann zur Aufgabenstellung passen.
Wie funktioniert einfaktorielle ANOVA?

Einfaktorielle ANOVA prüft, ob mehrere Mittelwerte derselben Grundgesamtheit (Nullhypothese: alle gleich) stammen oder ob Unterschiede zwischen Gruppen sichtbar sind. Die Seite nutzt das klassische zwischen- vs. innerhalb- Zerlegen für unabhängige Gruppen (ein Faktor).

Gruppenmittelwerte und Gesamtmittelwert

Jede Gruppe hat einen Mittelwert; der Gesamtmittelwert stammt von allen Beobachtungen. QS_zwischen misst, wie weit Gruppenmittel vom Gesamtmittel abweichen—gewichtet mit n je Gruppe.

Quadratsummen (zwischen, innerhalb, total)

QS_ges ist die Streuung jeder Stichprobe um den Gesamtmittelwert. QS_innerhalb fasst variierte Abweichungen in den Gruppen. QS_zwischen ist der Faktor-Anteil. Im Lehrbuch gilt QS_ges = QS_zwischen + QS_innerhalb in dieser Additionslogik.

Mittlere Quadrate und F-Quotient

MS_zwischen = QS_zwischen ÷ (k−1); MS_innerhalb = QS_innerhalb ÷ (N−k). F = MS_zwischen / MS_innerhalb (sinnvoll, wenn MS_innerhalb > 0).

p-Wert (rechter Rand F)

Der p-Wert ist P(F′ > F) für F mit (k−1, N−k) Freiheitsgradenomnibus-Aussage. Keine Paarvergleiche, kein Tukey in v1.

Levene, Bartlett, Shapiro, 2-Weg, RM-ANOVA, Welch, Kruskal–Wallis führen wir nicht in v1 aus—dazu kommt die volle Statistiksoftware.

Nur zwei Gruppen? Wenn in der Aufgabe zuerst t-Test steht, nimm gern unseren t-Test‑Rechner (Kernzahlen) **oder** fülle trotzdem rohe Werte in dieser Tabelle (gleiche Differenzlogik, andere Einordnung).

Für Streuung in einer Liste: Standardabweichung‑Rechner — nicht Gruppenmittel-ANOVA.

Google Sheets & Excel

Eine einzige Zellformel für die komplette einfaktorielle ANOVA-Tabelle wie bei MITTELWERT gibt es in Grund-Excel/Sheets meist nicht. In Microsoft Excel (Deutsch) heißt das Add-In u. a. Datenanalyse; dort einfaktorielle Varianzanalyse wählen. Mittelwerte stimmst du mit =MITTELWERT(Bereich) (oder lokalen Funktionsnamen) ab. Pfade hängen von Version und Language Pack ab—bitte in Excel nachschlagen.

Gruppen-Mittelwert (eigener Bereich)
=MITTELWERT(A2:A20)

Pro Gruppe einen Mittelwert, Spalten wie bei der einfaktoriellen Varianzanalyse angeordnet. Funktionsnamen je nach Excel-Sprachversion prüfen.

Excel: einfaktorielle Varianzanalyse (Add-In)
Daten → Datenanalyse → Anova: Einfache Faktoren

Das Analyse-ToolPak bzw. Analysis ToolPak muss in Excel aktiviert sein. Google Core-Sheets hat dafür Standard kein fertiges one-way-ANOVA-Menü in jedem Umfeld—für vollwertige Tabellen Add-on oder anderes Werkzeug nutzen.

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Häufige Fragen

Was ist einfaktorielle ANOVA?

Varianzanalyse (ANOVA) fasst viele t-Test-Ideen: Einfaktoriell = eine kategorische Variable (Gruppen) mit mehreren Stufen. Tabelle: zwischen / innerhalb und F-Prüfgröße, p-Wert dazu. Einfaktor ≠ „ein Klick im Marketing“.

Wie viele Wege: einfaktorielles Design?

Einfaktor = ein Faktor mit Stufen, nicht one-way als Werbeslogan. Zwei-Wege und Wechselwirkungen sind in v1 draußen—dafür anderes Werkzeug.

Ist das dasselbe wie t-Test?

Bei 2 Gruppen steht F in einem bekannten Zusammenhang zum gepoolten t (unter Standardannahmen) (F ≈ t²). Mehrere paarweise t-Tests würden das Fehlerrisiko 1. Art hochziehen—deshalb ANOVA als omnibus und dann ggf. geplante Paarvergleiche.

Welche Annahmen will die klassische ANOVA unabhängiger Gruppen?

Typische Lehrbücher: unabhängige Beobachtungen, zumindest ungefähr normal je Gruppe (v. a. bei kleinem n), ungefähr gleiche Varianz in den Gruppen für die gängige F-Null-Variante. Diese Seite rechnet die Tabelle nur aus euren Zahlen—keine automatisierten Residuenplots aus v1.

Geht das für Budget-Abweichung oder Plan/IST?

Nein. Wirtschafts-Varianz = oft Plan-Abweichung in %. Hier: Varianz-Fachwort in der Stichproben-Statistik. Prozent-Kram: Prozentrechner-Tools.

Wie gleiche ich das mit Excel ab?

Bei vielen deutschen/englischen Exceles: Add-In aktiv Datenanalyse bzw. einfaktorielle Varianzanalyse; Gruppen als Spalten markieren. MITTELWERT-Zellen stimmst du in jedem Block ab. Build- und Oberflächensprache weichen ab—Funktionskatalog in Excel prüfen.

Was heißt η²?

Kurze Effektstärke-Größe: η² = QS_zwischen ÷ QS_ges. Das ist kein vollwertiger Ersatz für partielles η² oder ω² in fortgeschrittenen Kursen.

Zwei Wege / Messwiederholung dabei?

Nein, v1 bleibt bei einem Faktor, independent.

Tukey, welches Paar, Post-hoc?

Ein kleines p in der ANOVA sagt nur, dass irgendwo Mittel differieren—keine Paarzuordnung. Tukey HSD baut hier nicht; exportiere Daten in geeignete Software.

Erfasse ich n, s und x̄ reichen?

Nicht in v1—Rohwerte. Summary-Eingabe bleibt Idee für später.

Kern-Google-Tabellen ohne Zusätze: geht vollwertig?

Der Kern-Grid-Editor ersetzt nicht 1:1 jede Excel-Add-In-ANOVA. MITTELWERT-Logik reicht, die volle Tabelle oft über Add-on oder anderes Werk.

Forschungs- oder Dienstleistungstatistik?

Nein—kostenlose Lernhilfe. Publikation, GRC, harte Entscheidungen: Studienpraxis und Expertise nutzen.